Fulminanter Beethoven

Rudolf Buchbinder

7.7.2020

Fulminanter Beethoven-Marathon

Ein „Forschungsmarathon in Beethovens Kosmos“, so resümierte der Kurier am 7. Juli die Konzertserie vom 4. bis 6. Juli, bei der Rudolf Buchbinder und die Wiener Symphoniker an drei aufeinanderfolgenden Abenden alle fünf Klavierkonzerte Beethovens musizierten. Um trotz der Beschränkung auf jeweils 250 Sitzplätze möglichst vielen Musikbegeisterten den Besuch eines Live-Konzert zu ermöglichen, erklangen die Konzerte an jedem der Abende zweimal hintereinander. Buchbinder, einer der „versiertesten Kenner der Klavierkonzerte Beethovens“ (Die Krone, 7.7.2020) leitete das Orchester dabei an sechs ausverkauften Terminen im Großen Saal des Wiener Konzerthauses vom Flügel aus.

Rudolf Buchbinder und die Wiener Symphoniker, das ist „ein ideales Team“, war am 7. Juli im Kurier zu lesen, und weiter: „Das Zusammenspiel entfaltete sich in wunderbarer Harmonie“ – ein Konzerterlebnis „packend wie ein Thriller“ und doch von „atemberaubender Innigkeit“.

 

 

Die Wiener Zeitung schlug ähnliche Töne an: „Eine Darbietung wie eine Visitenkarte für die (…) großartige Form aller Beteiligter“ – besonders der „seidige Klang der Streicher“ und der „beinahe weihevoller Dialog“ in der „organischen Verbindung von Orchester und Klavier“ wurden in der Konzertbesprechung vom 7. Juli hervorgehoben. Vom faszinierenden Klangfarben-Reichtum und „berückend schönen Holzbläser-Soli“ war am selben Tag in der Krone zu lesen: „Die Balance mit den hervorragend disponierten Symphonikern lässt keinen Wunsch offen.“ Auch der Standard lobte schon am Vortag die von Rudolf Buchbinder und den Wiener Symphonikern dargebrachte „Genauigkeit der Gefühlskunde“, und der Kurier brachte die Konzertserie resümierend auf die kürzestmögliche Formel: Die Beethoven’schen Klavierkonzerte in den Händen Buchbinders und der Wiener Symphoniker, das ist schlicht: „Ein Glück“.