Petr Popelka
CheFdirigEnt
Petr Popelka Chefdirigent
Petr Popelka ist Chefdirigent der Wiener Symphoniker.
Für seinen fesselnden, authentischen und inklusiven Zugang zum Dirigieren gefeiert, ist Petr Popelka seit der Saison 24-25 Chefdirigenten der Wiener Symphoniker und ab der Saison 29-30 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper.
Höhepunkte der Saison 26-27 sind neben den Konzerten und Tourneen mit den Wiener Symphonikern seine Debüts mit dem Royal Concertgebouw Orchestra, Los Angeles Philharmonic und dem Orchestre National de France sowie bei den Salzburger Festspielen. Er kehrt außerdem zum Cleveland Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, Pittsburgh Symphony Orchestra, Gewandhausorchester, Staatskapelle Berlin, Sächsische Staatskapelle Dresden, Bamberger Symphoniker, Swedish Radio Symphony Orchestra und Danish National Symphony Orchestra zurück. Mit Verdis Don Carlo ist er wieder am Opernhaus Zürich zu Gast.
Frühere Debüts führten ihn u.a. zu den Berliner Philharmonikern, Münchner Philharmoniker, Tonhalleorchester Zürich, Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia oder NHK Symphony Orchestra. Zudem wurden bedeutende Festkonzerte für TV mit ihm produziert, bspw. das Konzert der Tschechischen Philharmonie zur Samtenen Revolution, die Eröffnung des Prager Frühling Festivals und das Nobelpreiskonzert mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra.
Als gefeierter Operndirigent gastierte er u.a. an der Bayerischen Staatsoper (KáťaKabanová & Rusalka), Staatsoper Unter den Linden (Tosca), Deutsche Oper Berlin (Tristan und Isolde), Semperoper Dresden (Nase), Theater an der Wien (Schwanda & Fledermaus), Opernhaus Zürich (Don Giovanni), Norwegische Oper Oslo (Elektra) und Prager Nationaltheater (Rusalka, Carmen, Le nozze di Figaro).
In der Saison 19-20 begann Petr Popelka seine Dirigierkarriere, nachdem er 2010 bis 2019 als stellvertretender Solo-Kontrabassist Mitglied der Sächsischen Staatskapelle Dresden war. Wenig später wurde er Chefdirigent des Norwegischen Rundfunkorchesters in Oslo (2020–2023) und leitete anschließend das Radio-Symphonieorchester Prag (2022–2026). Er erhielt seine musikalische Ausbildung in seiner Heimatstadt Prag und in Freiburg und ist auch als Komponist aktiv.