Stefan Tomaschitz 1. Flöte

Foto von Stefan Tomaschitz mit einer Flöte

Seit Oktober 2018 Soloflötist der Wiener Symphoniker

Stefan Gottfried Tomaschitz wurde 1994 in Leoben/Stmk. geboren. An der dortigen Musikschule erhielt er seine erste musikalische Ausbildung, zuerst in Blockflöte, später in Flöte und Klavier. 2008 begann er sein Flöten-Studium in der Klasse von Nils-Thilo Krämer (zuerst im Hochbegabtenlehrgang, danach im Vorbereitungslehrgang und im Bachelor). Später wechselte er zu Erwin Klambauer und absolvierte ein ERASMUS-Semester bei Wally Hase an der HfM Franz Liszt in Weimar. Studienbegleitend erhielt er Piccolounterricht bei Raphael Leone und Benjamin Plag.

Für seine künstlerischen und wissenschaftlichen Leistungen wurde ihm der Würdigungspreis des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung 2020 verliehen.

Seit Oktober 2018 ist Stefan Tomaschitz Soloflötist der Wiener Symphoniker.

Als Solist reicht sein Repertoire von Bach über Nielsen und Jolivet bis zur zeitgenössischen Flötenliteratur. Auch als Kammermusiker tritt er regelmäßig auf, etwa mit dem Trio „Lieblinge“, dem „Ensemble Frullato“ dem „Johann Strauss Ensemble“ und dem „Barockensemble der Wiener Symphoniker".

Weitere Impulse als Orchestermusiker erhielt er als Soloflötist des Wiener Jeunesse Orchesters, als Flötist des Gustav Mahler Jugendorchesters, des EUYO sowie als Substitut im RSO Wien.

Als leidenschaftlicher Lehrer engagiert sich Tomaschitz im Bereich der Musikvermittlung und unterrichtet seit Oktober 2020 als Senior Lecturer seine eigene Flötenklasse am Franz Schubert Institut der mdw.
Tomaschitz unterrichtet auch regelmäßig als Dozent bei Meisterkursen, wie der mdw-Jugend Masterclass oder dem Bläserurlaub Bad Goisern. Er ist auch als Jury-Mitglied bei verschiedenen Flöten-Wettbewerben tätig.

Tomaschitz ist Preisträger diverser Wettbewerbe, wie „Prima la Musica“, des „Friedrich Kuhlau Flötenwettbewerbs“ (3. Preis und Sonderpreis in der Kategorie Flötentrio), des „Internationalen Instrumentalwettbewerbs Markneukirchen“ (3. Preis) sowie des „Internationalen Kammermusikfestivals Allegro Vivo“.

Weiterführende musikalische Eindrücke erhielt er durch Meisterkurse unter anderem bei Barthold Kuijken, Silvia Careddu und Michael Kofler.

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