Donnerstag19.30 Uhr
Musikverein Wien, Großer Saal

Afkham, Sorokow, Ferrandez / Brahms, Dvorák

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Info
Das Doppelkonzert von Johannes Brahms, das letzte Konzert des Komponisten, ist in der abendländischen Musikgeschichte in seiner Konstellation mit Violine, Violoncello und Orchester einzigartig. Verhalten fiel vielleicht auch deshalb die Reaktion bei der Uraufführung 1887 aus. Kritiker bemängelten die Kombination zweier Solostimmen: Zwei Helden in einem Stück würden einander unvermeidlich die Show stehlen. Dabei liegt der Reiz dieses Konzertes vor allem im engmaschig gewobenen Dialog zwischen den beiden Solostimmen: Sie müssen musikalisch so aufeinander eingehen, dass der Eindruck des organisch Gewachsenen, natürlich Atmenden entsteht – als spielten nicht zwei verschiedene Instrumente, sondern – wie Brahms einmal humorig kommentierte – eine einzige „achtsaitige Riesengeige“. Mit dem ersten Konzertmeister der Wiener Symphoniker Anton Sorokow und dem Cellisten Pablo Ferrandez sind für die drei Aufführungen, bei denen im Anschluss auch Dvoráks Siebte Symphonie erklingen wird, die perfekten Solistinnen für diese Doppelrolle gefunden. Am Pult steht David Afkham.

Interpreten

Anton Sorokow 
Violine 
Pablo Ferrandez 
Violoncello 
Wiener Symphoniker
Orchester 

Programm

Johannes Brahms

Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester a-moll op. 102

Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester a-moll op. 102
1887
33min
1. Satz: Allegro
2. Satz: Andante
3. Satz: Vivace non troppo
***

-- PAUSE --

***
20min
Komponist: ***
Antonín Dvorák

Symphonie Nr. 7 d-moll op. 70

Symphonie Nr. 7 d-moll op. 70
1985
40min
1. Satz: Allegro maestoso
2. Satz: Poco Adagio
3. Satz: Scherzo. Vivace – Poco meno mosso
4. Satz: Finale. Allegro

Weitere Termine

Mittwoch19.30 Uhr
Musikverein Wien, Großer Saal
Freitag19.30 Uhr
Musikverein Wien, Großer Saal

Aufführungsort

Musikverein Wien
Musikvereinsplatz 1, 1010 Wien
Musikverein Wien | Großer Saal

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