Sonntag19.30 Uhr
Musikverein Wien, Großer Saal

De Billy, Stancul / Berlioz, Ravel, Franck

Berlioz-Fest

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Info
Maurice Ravel selbst wollte 1932 bei der Uraufführung seines Klavierkonzerts in G-Dur solistisch auftreten. Aus gesundheitlichen Gründen war er dazu jedoch nicht in der Lage, weshalb die bedeutende französische Pianistin Marguerite Long engagiert wurde. Ihr, die ihn zuvor darum gebeten hatte, für sie zu komponieren, widmete er das Werk schließlich auch. Ravel schlägt darin den Bogen von der Klassik – „im Geiste Mozarts“ – zum Jazz und macht letzteren endgültig konzertfähig. Diese großen Zusammenhänge ergründet auch die österreichisch-serbische Pianistin Jasminka Stancul. Ihr Repertoire reicht von Mozart, Haydn und Beethoven bis hin zu César Franck – dessen Symphonie in d-moll im zweiten Teil des Konzerts erklingt – Edvard Grieg und Ravel. Vom slowenischen Musikwissenschaftler Franc Križnar als „Künstlerin von großem musik-poetischen Format“ bezeichnet, ist sie seit dem Gewinn des Beethoven Klavierwettbewerbs in Wien ein Fixstern im internationalen Konzertbetrieb. Das französische Programm wird mit Ausschnitten aus Hector Berlioz’ dramatischer Symphonie Roméo et Juliette ergänzt.

Interpreten

Wiener Symphoniker
Orchester 

Programm

Symphonische Ausschnitte aus: "Roméo et Juliette", Dramatische Symphonie op. 17

Maurice Ravel

Konzert für Klavier und Orchester G-Dur

Konzert für Klavier und Orchester G-Dur
1929-1931
21min
1. Satz: Allegramente
2. Satz: Adagio assai
3. Satz: Presto
***

-- PAUSE --

***
20min
Komponist: ***
César Franck

Symphonie d-moll FWV 48

Symphonie d-moll FWV 48
1886-1888
39min
1. Satz: Lento – Allegro non troppo
2. Satz: Allegretto
3. Satz: Allegro non troppo

Weitere Termine

Samstag19.30 Uhr
Musikverein Wien, Großer Saal

Aufführungsort

Musikverein Wien
Musikvereinsplatz 1, 1010 Wien
Musikverein Wien | Großer Saal