Andrés Orozco-Estrada

Chefdirigent

Energie, Eleganz und Esprit – das ist es, was Andrés Orozco-Estrada als Musiker besonders auszeichnet. Vorangegangene Höhepunkte seiner Karriere waren in der Spielzeit 2014–15 die Ernennung zum Chefdirigenten des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt und zum Music Director beim Houston Symphony Orchestra. Seit der Saison 2020–21 ist er Chefdirigent der Wiener Symphoniker.

Stationen seiner Karriere

Andrés Orozco-Estrada dirigiert viele der führenden Orchester Europas, darunter die Wiener Philharmoniker, die Berliner Philharmoniker, die Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester Leipzig, das Koninklijk Concertgebouworkest, das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia und das Orchestre National de France ebenso wie bedeutende amerikanische Orchester wie das Philadelphia und Cleveland Orchestra oder das Chicago Symphony Orchestra. Beim Glyndebourne Festival und bei den Salzburger Festspielen leitete er erfolgreiche Konzerte und Opernaufführungen. Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2019–20 zählen seine Auftritte mit den Wiener Philharmonikern bei den BBC Proms und beim Lucerne Festival sowie auf einer Tournee nach China, Südkorea und Japan. 

Andrés Orozco-Estrada (c) Werner Kmetitsch

Besonders engagiert sich Orozco-Estrada für neue Konzertformate, bei denen Moderationen und Bildelemente die Musik ergänzen und er gemeinsam mit dem Publikum bekannte Werke des Repertoires neu entdeckt – sei es beim „Spotlight“ mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, im Familienkonzert des Gewandhausorchesters Leipzig oder bei den partizipativen „Hauskonzerten“ der Wiener Symphoniker.

Veröffentlichungen

Große Aufmerksamkeit finden seine CD-Veröffentlichungen bei Pentatone: Mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt legte er Aufnahmen von Strawinskys „Feuervogel“ und „Sacre du Printemps“ vor, die die Kritik als „betörend“ (Gramophone) gelobt hat. Jüngst erschien die Einspielung der „Alpensymphonie“ aus seinem Richard-Strauss-Zyklus, für den er von Gramophone als „a fine Straussian“ bezeichnet wurde. Mit dem Houston Symphony Orchestra hat er einen Dvořák-Zyklus eingespielt – laut Pizzicato ein „vitaler Dvořák mit warmen Farben“. Außerdem liegen mit ihm sämtliche Brahms- und Mendelssohn-Sinfonien auf Tonträger vor. 

In Medellin (Kolumbien) geboren, begann Andrés Orozco-Estrada seine musikalische Ausbildung mit dem Violinspiel. Als 15-Jähriger erhielt er seinen ersten Dirigierunterricht und ging 1997 zum Studium nach Wien, wo er an der renommierten Universität für Musik und Darstellende Kunst in die Dirigierklasse von Uroš Lajovic, einem Schüler des legendären Hans Swarowsky, aufgenommen wurde. Orozco-Estrada lebt in Wien.

Konzerttermine mit Andrés Orozco-Estrada
Yeo-Jin Kim Assistenzdirigentin

Yeo-Jin Kim

Assistenzdirigentin
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Tiefe Verbundenheit