Schulpartnerschaft

Musik verbindet

Kreativer Austausch

Während eines Zeitraums von drei Jahren kommt es zwischen den Wiener Symphonikern und einer Wiener Schule zu einer besonders intensiven und vertiefenden Zusammenarbeit. Beide Seiten sollen voneinander profitieren und sich bestmöglich kennenlernen. Während der Partnerschaft kommt es zu einer Reihe von kreativen Projekten – Workshops, längere Musikprojekte mit abschließenden Aufführungen oder eine aktive Beteiligung von Klassen der Partnerschule an Schulkonzerten der Wiener Symphoniker sind hier nur drei mögliche Beispiele.

Von 2012 bis 2014 war die NMS Georg-Wilhelm-Pabst-Gasse (1100 Wien) die erste Partnerschule.

Von 2015 bis 2017 war das Gymnasium Draschestraße (1230 Wien) die zweite Partnerschule.

Von 2017 bis 2021 war die NMS Gassergasse, 1050 Wien die dritte Partnerschule der Wiener Symphoniker.

Ab der Saison 2021-22 ist das Gymnasium / Schulzentrum St. Ursula, 1230 Wien die neue Partnerschule.

Das Schulzentrum St. Ursula am grünen Stadtrand von Mauer vereint Volks-, Mittelschule, Gymnasium und ORG unter einem Dach. Die Entfaltung der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler, die Förderung ihrer intellektuellen Fähigkeiten, Talente, Kreativität, Sozialkompetenz, Teamfähigkeit und die bewusste Auseinandersetzung mit Werten liegen der Schule am Herzen. Verbunden wird eine lange Tradition mit der Offenheit für die Anforderungen einer sich ständig verändernden Welt.
 
In der Oberstufe werden Schwerpunkte in der sprachlichen, musischen oder naturwissenschaftlichen Ausbildung gesetzt. Ab dem Schuljahr 2021/22 wird in einer Klasse der Unterstufe die Begabung für und die Freude an der Musik durch verschiedene Projekte ganz besonders gefördert.
 
Als katholische Privatschule sind auch Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung im Sinne der Bewahrung der Schöpfung wichtig. Das Schulzentrum ist als EMAS-Schule (Eco-Management and Audit-Scheme) zertifiziert und arbeitet systematisch daran, den Einsatz für die Umwelt kontinuierlich zu verbessern.

 

Projekte Saison 2021-22

WASSERwerke - ein länderübergreifendes Projekt

Das Thema „Brieffreundschaften“ entstand aus der Beschäftigung mit den Briefen Leopold Mozarts im Jubiläumsjahr 2019. Die Mozarts sind viel gereist, und das Thema „Reisen“ verbindet auch die fünf teilnehmenden Städte an der Strecke Augsburg – Wien. Ausgangspunkt diesmal sind aber nicht die Briefe von Leopold, sondern ein Thema, das nicht nur jede Stadt und die dort lebenden Menschen betrifft, sondern das gesellschaftliche Relevanz hat: das Wasser.

Auch das Wasser spielte und spielt als Reise- und Transportweg eine wichtige Rolle. Ein „Wassernetz“ verbindet Augsburg mit Wien, München mit Linz, Salzburg mit allen anderen Städten: So fließen z.B. Lech und Isar in die Donau, die Salzach in den Inn und der wiederum ebenfalls in die Donau. Und die Donau öffnet sich in die Weite des Schwarzen Meers.

Wasser spielt für jede der fünf Projekt-Städte eine individuelle Rolle. Die einzigartige, historische Wasserwirtschaft der Stadt an Lech und Wertach hat Augsburg im Jahr 2019 zu einem neuen Ziel auf der Karte der UNESCO-Welterbe-Stätten gemacht. Die Donau als großer, länderverbindender und grenzenüberwindender Strom hat die Stadt Wien in besonderem Maße geprägt. In Salzburg spielt das Wasser vor allem als „Lebensmittel“ (Untersberg, Salzgewinnung, Almkanal etc) eine herausragende Rolle. In München als ehemaliger Olympiastadt mit vielen Grünoasen entlang der Isar steht „Wasser“ im Blickpunkt der Themen Freizeit und Erholung. Linz schaut auf die Donau und das Wasser als Ursprungsort von Sagen und Geschichten.

Das Thema Wasser bietet über diese lokal relevanten Ansätze zudem zahlreiche weitere Aspekte, die auch von globaler Bedeutung sind: Wasser als schützenswertes Element in einer Welt, in der die Zerstörung der Umwelt weiter fortschreitet, Wasser als umkämpftes Lebensmittel in den kargen Gegenden der Welt, Wasser als Urgewalt, von dem ein Zuviel auch zerstören kann, und viele weitere Themen.

Die teilnehmenden Schulklassen werden sich gemeinsam mit Musiker:innen künstlerisch - musikalisch mit dem Wasser auseinandersetzen und experimentelle Kompositionen entwickeln. In einer gemeinsamen Abschluss-Performance werden diese vorgestellt.
 

Das Projekt wird im Rahmen von culture connected vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung gefördert.

Logo BMBWF https://oead.at/fileadmin/Medien/oead.at/KIM/Logos_ab_2021/OeAD_LogoSolo.jpg


Ihre Schule hat Interesse an einer Partnerschaft mit den Wiener Symphonikern? Gerne helfen wir Ihnen weiter:

Kontakt

Mag. Bettina Büttner-Krammer
Musikvermittlung
Wiener Symphoniker
Daffingerstraße 4/DG, 1030 Wien

T +43 (0)1 58979-17
M +43 (0)664 335 30 78
E   b.buettner-krammer@wienersymphoniker.at

2012-14

Erste Schulpartnerschaft

In einem Zeitraum von drei Jahren (2012-14) kam es im Rahmen der Partnerschaft zu unzähligen Projekten und einem kreativem Austausch zwischen Schule und Orchester. Durch diese besonders intensive und vertiefende Zusammenarbeit konnten beide Seiten voneinander profitieren und sich bestmöglich kennenlernen.

Workshop zweite Schulpartnerschaft (c) Martina Draper
2015 - 17

Zweite Schulpartnerschaft

Das Gymnasium Draschestraße (GRG23VBS) versteht sich als innovative Schule, die neuen Entwicklungen aufgeschlossen gegenüber steht. Das erste Projekt, an dem SchülerInnen der Partnerschule teilnahmen, war das Schulkonzert „Urban Sounds“ (20.3.2015).

Schulkonzert Urban Sounds
Musikvermittlungsprojekt

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