A. Tschaikowski: Der Kaufmann von Venedig

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William Shakespeares „Kaufmann von Venedig“ ist ein Stück über Liebe und Geld, Gnade und Gesetz: Die gleichnamige Oper des polnischen, nach Großbritannien ausgewanderten Komponisten André Tchaikowsky (1935-1982) entstand in den 70er- und 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts. Handlung: Bassanio, ein junger Adeliger, möchte in Venedig zur Zeit der Renaissance der schönen Portia den Hof machen, doch fehlt ihm das Geld, um zu ihrem Landsitz zu reisen. Also bittet er den Kaufmann Antonio um Hilfe. Antonios Vermögen ist aber in Schiffshandelsgeschäften angelegt und er bietet Bassanio daher an, die benötigte Summe vom jüdischen Geldverleiher Shylock zu besorgen. Doch Shylock ist über Antonio verärgert, weil dieser den Juden für gewöhnlich voller Verachtung behandelt, und fordert daher, dass – sollte die Schuld nicht in drei Monaten beglichen sein – der Preis dafür ein Pfund von Antonios eigenem Fleisch sein solle.

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