Was ich zu sagen habe
Was ich zu sagen habe
DIE INDIVIDUELLE VIELFALT DER SOLIST:INNEN
Die Virtuos:innen, die heuer mit den Wiener Sym-phonikern auftreten, haben neben der klanglichen Perfektion immer individuelle und persönliche Geschichten in ihrer Musik zu erzählen. Die chinesische Pianistin Yuja Wang ist eine Ausdruckskünstlerin, was sie in Samuel Barbers Klavierkonzert gemeinsam mit Chefdirigent Petr Popelka zeigen wird. Barber steht auch bei einer regelmäßigen Partnerin der Wiener Symphoniker, der spanischen Geigerin María Dueñas, auf dem Programm. Ausdrucksstark und ebenfalls stets auf der Suche nach eigenen, tief empfundenen Erzählungen ist die Geigerin Patricia Kopatchinskaja, die ihre Komposition Five Dreams vorstellen und außerdem Schostakowitsch spielen wird. Ein Abend der emotionalen Extreme.
Ein selten solistisch zu erlebendes Instrument bringt die Saxofonistin Asya Fateyeva mit, wenn sie mit dem Solokonzert Zahara von John Psathas die Vielseitigkeit ihrer Kunst unter Beweis stellt.
Beeindruckend ist die Phalanx der Pianist:innen in dieser Saison: Leif Ove Andsnes wird mit Brittens Klavierkonzert (unter Elim Chan) auftreten, Alexandra Dovgan mit Mozarts Klavierkonzert Nr. 24 (unter Robin Ticciati), Mao Fujita wird ein neues Klavierkonzert von Toshio Hosokawa (unter Petr Popelka) vorstellen, und Francesco Piemontesi bringt Schumanns a-Moll-Konzert mit.
Gleich drei Cellist:innen sind in dieser Saison zu Gast bei den Wiener Symphonikern: Julia Hagen (Benjamin Britten), Kian Soltani (Joseph Haydn) und Anastasia Kobekina (Robert Schumann) werden in ihren Konzerten ganz unterschiedliche Klangwelten entfalten.