Stimmen für den Himmel

Stimmen für den Himmel

Vokalliteratur 2026-27

KLASSIKER UND TROUVAILLEN DER VOKALLITERATUR

Julian Prégardien, Andrè Schuen, Matthias Goerne, Benjamin Bernheim, Anja Kampe, Christiane Karg oder Natalie Lewis– auch diese Saison sind die ganz großen Stimmen unserer Zeit zu Gast bei den Wiener Symphonikern. Zu erleben in großen Vokalwerken aus allen Epochen.

Der Experte für Alte Musik, Ton Koopman, wird Mozarts letztes Werk, das Requiem dirigieren. In diesem musikalischen Vermächtnis zwischen Himmel und Erde werden neben Julian Prégardien der Countertenor Maarten Engeltjes und die Sopranistin Julia Lezhneva zu hören sein. Nicht weniger dramatisch ist der Elias von Felix Mendelssohn Bartholdy. Die alttestamentari­sche Geschichte wird von Manfred Honeck und einem erstklassigen Vokalensemble interpretiert. Die Grande messe des morts von Hector Berlioz ist ein bewegendes Requiem, das Maxime Pascal gemeinsam mit dem Wiener Singverein und dem Tenor Andrew Staples in Szenesetzen wird. Vom Totenreich in den lauen Sommer füh­ren Berlioz’ Les nuits d’été – gesungen von Startenor Benjamin Bernheim und dirigiert von Matthew Halls. Bariton Andrè Schuen präsentiert gemeinsam mit Petr Popelka Auszüge aus Mahlers Liederzyklus Des Knaben Wunderhorn

Spannende Vokal-Trouvaillen sind Lili Boulangers Psalm 130, den Patrick Hahn gemeinsam mit Natalie Lewis vorstellen wird und Luciano Berios Sinfonia für 8 Singstimmen, die Eva Ollikainen mit dem Vokalensemble Cantando Admont interpretiert. 

Außerdem stehen diese Saison Klassiker der Vokalliteratur wie Daphnis und Chloé von Maurice Ravel auf dem Programm, zu dem Stéphane Denève den Wiener Singverein dirigieren wird, sowie das alljährliche Weihnachtsoratorium von Bach, mit dem Alessandro De Marchi heuer die Adventzeit erhellt.