Liebesgischt und Märchen­traum

Liebesgischt und Märchen­traum

Oper 2026-27

DIE GROSSEN OPERN IN BREGENZ UND WIEN

Der Sommer der Wiener Symphoniker gehört seit 1946 den Bregenzer Festspielen, bei denen die Musiker:innen das Orchestra in Residence bil­den. 2026 begehen die Festspiele ihr 80. Jubiläum und feiern mit einem großen Programm. Zu sehen ist unter anderem die spektakuläre Open-Air-Neuinszenierung von Giuseppe Verdis Opernklassiker La Traviata. Damiano Michieletto wird das Lieben und Sterben der Violetta Valery inszenieren, Kirill Karabits und Pietro Rizzo werden dieses Sommer-Highlight dirigieren. In der Hausoper steht derweil Leoš Janáčeks selten gespieltes, satirisches Werk Die Ausflüge des Herrn Brouček in einer Inszenierung des US-Neudeuters Yuval Sharon auf dem Programm – Robert Jindra wird das Orchester leiten.

Während der Saison ist das MusikTheater an der Wien der Opernspielort der Wiener Symphoniker. Hier lässt das Orchester in dieser Spielzeit die musikalische Gischt aus Richard Wagners Der Fliegende Holländer aufbrau­sen. Das tragische Epos um den Seemann, der die wahre Liebe sucht. Opern-Großregisseur Philipp Stölzl wird das Werk in Szene setzen. Der Hausherr am MusikTheater an der Wien, Stefan Herheim, wird Beethovens Liebesoper Leonore (in der Fassung von 1805/06) auf die Bühne bringen – die litauische Dirigentin Giedrė Šlekytė wird am Pult stehen. 

Modern und dennoch eingängig geht es in der Familienoper Der kleine Prinz von Pierangelo Valtinoni zu: Louisa Muller setzt die märchenhafte Geschichte um den kleinen Prinzen, den Fuchs und die Blume zum Dirigat von Gábor Káli in Szene.