Die Idee Als Programm

Die Idee Als Programm

Dirigent:innen 2026-27

KONZERTABENDE, DIE GESCHICHTEN ERZÄHLEN

Elim Chan, Artistic Partner der Wiener Sympho­niker, wird sich in gleich zwei großen Konzerten vorstellen. Die in Hongkong geborene Dirigentin ist bekannt für ihre spannenden Programme, die das Publikum in einen emotionalen Strudel verwickeln. So geht sie mit Sergei Prokofjews Cinderella, Sofia Gubai­dulinas Märchen-Poem und Alfred Schnittkes 4. Violin­konzert (Gidon Kremer) auf intensive Märchensuche. Außerdem tanzt sie zu Tschaikowskis Schwanensee und Werken von Britten, Strawinski und Debussy durch einen aufreibenden Abend – gemeinsam mit dem Pianis­ten Leif Ove Andsnes. 

Der Originalklangexperte Ton Koopman wird Mozarts bewegendes Requiem dirigieren, und der ehe­malige Chef der Wiener Symphoniker, Philippe Jordan, wird für Mahlers 7. Symphonie zurückkehren. Ein eben­falls großes Epos ist Mendelssohn Bartholdys Elias, der von Manfred Honeck geleitet wird. 

Programme, die dem Publikum allein durch die Gegenüberstellung der Werke die Ohren öffnen, brin­gen Ádám Fischer mit, der Haydn und Brahms im Gepäck hat, und Robin Ticciati, der Mozarts Klavierkonzert Nr. 24 (Alexandra Dovgan) mit Bruckners 9. Symphonie verbindet. Die Finnin Eva Ollikainen gastiert mit dem gefeierten Vokal-Ensemble Cantando Admont und stellt dabei Berios anmutige und selten gespielte Sinfonia für acht Singstimmen den impressionistischen Klängen von Claude Debussy und Maurice Ravel gegen­über. Ein Abend voller Sinnlichkeit!