Der Rausch der Symphonie

Der Rausch der Symphonie

Symphonische Höhepunkte 2026-27

MAHLER, BEETHOVEN, BRAHMS UND ANDERE MEISTER

Die großen Symphonien sind emotionale Landschaften, die wir immer wieder neu durchschrei­ten. Der Chefdirigent der Wiener Symphoniker, Petr Popelka, nimmt sich diese Saison intensiv die Klangwelten Gustav Mahlers vor: Seine 5. Symphonie mit dem bekannten Adagietto und die letzte vollendete Symphonie des Komponisten, die 9. Ergänzend dazu wird Philippe Jordan mit Mahlers 7. Symphonie, dem Lied der Nacht, zu den Wiener Symphonikern zurückkehren. In einem weiteren Programm bringt er dann Richard Strauss’ opulente und betörende symphonischen Dich­tungen Also sprach Zarathustra und Tod und Verklä­rung mit – die Solistin ist Anja Kampe.

Petr Popelka wird außerdem die beiden wohl bekanntesten Beethoven Symphonien dirigieren: Die 3. (Eroica) und die Schicksalssymphonie, die 5. Symphonie. Beethoven steht auch bei Riccardo Minasi und bei Maxim Emelyanychev auf dem Programm, ebenso wie bei Dima Slobodeniouk, wenn er die Coriolan-Ouvertüre neben Sibelius' 1. Symphonie interpretiert. 

Der Dirigent Ádám Fischer ist bekannt für seine emotional aufgeladenen Haydn-Interpretationen – er wird mit den Wiener Symphonikern La Passione auffüh­ren und Johannes Brahms Haydn-Variationen gegen­überstellen. Außerdem wird er Brahms’ letzte und kompromisslos gesetzte 4. Symphonie interpretieren. Einen symphonischen Rausch aus Frankreich organi­siert Matthew Halls, wenn er Werke von César Franck, Gabriel Fauré und Hector Berlioz dirigiert und dabei den französischen Tenor Benjamin Bernheim an seiner Seite hat.