Der Rausch der Symphonie
Der Rausch der Symphonie
MAHLER, BEETHOVEN, BRAHMS UND ANDERE MEISTER
Die großen Symphonien sind emotionale Landschaften, die wir immer wieder neu durchschreiten. Der Chefdirigent der Wiener Symphoniker, Petr Popelka, nimmt sich diese Saison intensiv die Klangwelten Gustav Mahlers vor: Seine 5. Symphonie mit dem bekannten Adagietto und die letzte vollendete Symphonie des Komponisten, die 9. Ergänzend dazu wird Philippe Jordan mit Mahlers 7. Symphonie, dem Lied der Nacht, zu den Wiener Symphonikern zurückkehren. In einem weiteren Programm bringt er dann Richard Strauss’ opulente und betörende symphonischen Dichtungen Also sprach Zarathustra und Tod und Verklärung mit – die Solistin ist Anja Kampe.
Petr Popelka wird außerdem die beiden wohl bekanntesten Beethoven Symphonien dirigieren: Die 3. (Eroica) und die Schicksalssymphonie, die 5. Symphonie. Beethoven steht auch bei Riccardo Minasi und bei Maxim Emelyanychev auf dem Programm, ebenso wie bei Dima Slobodeniouk, wenn er die Coriolan-Ouvertüre neben Sibelius' 1. Symphonie interpretiert.
Der Dirigent Ádám Fischer ist bekannt für seine emotional aufgeladenen Haydn-Interpretationen – er wird mit den Wiener Symphonikern La Passione aufführen und Johannes Brahms Haydn-Variationen gegenüberstellen. Außerdem wird er Brahms’ letzte und kompromisslos gesetzte 4. Symphonie interpretieren. Einen symphonischen Rausch aus Frankreich organisiert Matthew Halls, wenn er Werke von César Franck, Gabriel Fauré und Hector Berlioz dirigiert und dabei den französischen Tenor Benjamin Bernheim an seiner Seite hat.