Samstag19.30 Uhr
Musikverein Wien, Großer Saal
Jordan, Singverein / Scelsi, Bruckner

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Info
Acht der neun Symphonien Bruckners (in einzelnen Fassungen) wurden im Wiener Musikverein uraufgeführt: die Neunte, mit der Philippe Jordan und sein Orchester ihren Bruckner-Schwerpunkt beschließen, von den Symphonikern in einer von ihrem Gründer Ferdinand Löwe erarbeiteten Fassung 1903. Im Schaffen Bruckners nimmt das „dem lieben Gott“ gewidmete Werk eine Sonderstellung ein. Nicht nur ist sie sein letztes, Fragment gebliebenes Werk, sie ist auch, nach der sein Symphonieschaffen zusammenfassenden Achten, quasi ein Ausblick in die Zukunft der Musikgeschichte: Die Harmonik ist, wie auch die Instrumentation, deutlich schroffer als die der anderen Symphonien und stößt das Tor ins 20. Jahrhundert weit auf. Nikolaus Harnoncourt sprach in diesem Zusammenhang auch von Bruckner als einer „Antenne ins zwanzigste Jahrhundert“. Gepaart wird die Neunte hier mit den kosmisch anmutenden Klangwelten des italienischen Komponisten Giacinto Scelsi, eines der großen musikalischen Erneuerer des vergangenen Jahrhunderts.

Interpreten

Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde
Gemischter Chor 
Wiener Symphoniker

Programm

-- PAUSE --

Anton Bruckner

Symphonie Nr. 9 d-moll WAB 109

Symphonie Nr. 9 d-moll WAB 109
59min
3. Satz: Adagio. Langsam, feierlich
1. Satz: Feierlich, misterioso
2. Satz: Scherzo. Bewegt, lebhaft – Trio. Schnell

Weitere Termine

Sonntag19.30 Uhr
Musikverein Wien, Großer Saal

Aufführungsort

Musikverein Wien
Musikvereinsplatz 1, 1010 Wien
Musikverein Wien | Großer Saal

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