Samstag19.30 Uhr
Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal
Fischer, Jordan, HABE Quartett Wien / Schubert, Bruch, Dvorák
Kammermusik Fest I

Horizontal Tabs

Interpreten

HABE Quartett Wien
Streichquartett 
Alexander Burggasser 
Violine 

Alexander Burggasser wurde 1975 in Wien geboren. Ersten Violinunterricht erhielt er im Alter von sieben Jahren bei Leopold Buchmann. Ab dem zwölften Lebensjahr studierte er bei Franz Samohyl an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, setzte 1999 sein Studium bei Jan Pospichal fort und schloss das Konzertfachstudium 2003 mit Auszeichnung ab. Meisterkurse bei Zakhar Bron vervollständigten sein Können.

Seine vielfältigen musikalischen Interessen führten den Musiker früh zur Kammermusik. So studierte er mit seiner Duopartnerin Susanna Koller Klavierkammermusik bei Avo Kouyoumdjian. Als duo-giocoso gestalten die beiden Musiker zahlreiche Konzerte im In- und Ausland.
CD Aufnahmen von Werken W.A Mozarts, L.v. Beethovens, J. Sibelius und I. Pleyel belegen die erfolgreiche Arbeit dieses Ensembles.

Darüber hinaus war Alexander Burggasser von 2005 bis 2009 1. Geiger des Auris Quartetts und ist seit 2009 Mitglied des Mozartensembles der Wiener Volksoper.
2007 absolvierte er den Lehrgang für Ensembleleitung und Dirigieren an der Privat Universität Konservatorium Wien mit Auszeichnung.

Von 2000 bis 2011 war Alexander Burggasser Stimmführer der 1. Violinen im Orchester der Wiener Volksoper, seit Oktober 2011 ist er Konzertmeister der Wiener Symphoniker.

Johannes Flieder 
Viola 

Johannes Flieder studierte von 1966 bis 1977 Violine bei M. Biedermann an der Konservatorium Wien Privatuniversität und im Anschluss von 1977 bis 1983 Viola bei Siegfried Führlinger an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. 1980 gewann er den 2. Preis beim internationalen ARD-Wettbewerb in München und wurde im selben Jahr Solobratscher bei den Wiener Symphonikern.

Als Solist trat er in Österreich, Deutschland und Ungarn, u. a. im Wiener Musikverein mit dem Wiener Concertverein, bei den Bregenzer Festspielen, beim Carinthischen Sommer sowie in Berlin, Essen und Lübeck auf. Als Kammermusiker ist er Mitglied des Flieder-Trios sowie anderer Formationen und kann auf eine reichhaltige Palette an Rundfunk- und CD-Einspielungen verweisen. Johannes Flieder ist Mitglied des Wiener Concervereins und wirkt regelmäßig im Concentus Musicus unter Nikolaus Harnoncourt mit.

Ai Miwa 
Violine 
Michael Vogt 
Violoncello 

Michael Vogt wurde 1970 in Graz geboren und studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz bei Hildgund Posch. Weiterführende Studien absolvierte er von 1990 bis 1993 am Conservatoire national supérieure de musique et de danse de Paris bei Prof. Muller. Dort erhielt er erste Preise in Wettbewerben für Kammermusik und Cello-Konzertfach.

Nach Studien bei Mitgliedern des Alban Berg Quartetts entwickelte er eine rege Tätigkeit als Kammermusiker und Solist im In- und Ausland.

Seit 1994 ist Vogt Mitglied der Cellogruppe der Wiener Symphoniker, seit 2012 deren 1. Solocellist.

 

Libor Meisl 
Violine 

Geboren in Hodonín/Südmähren, trat er nach erfolgreich absolviertem Violinstudium am Brünner Konservatorium bei Rudolf Štastný in die Klasse von Jindřich Pazdera der Prager Musikakademie ein und schloss sein Studium 2001 mit Auszeichnung ab.

Danach erhielt er ein Auslandsstipendium zu Edward Zienkowski an der Wiener Musikuniversität und vervollkommnete seine Ausbildung bei Milan Vítek, Pinchas Zuckermann und Viktor Tretjakow.
Libor Meisl ist Laureat internationaler Wettbewerbe (Ústí nad Orlicí, Hradec nad Moravicí, Castelfidardo, Klingenthal) und 1.Preisträger der Violinwettbewerbe Bohuslav Martinů und Leoš Janáček.
Als Solist trat er mit dem Prager Kammerorchester, der Martinů Philharmonie Zlín, dem Tschechischen Symphonieorchester, der Janáček Philharmonie Ostrava, Solisti di Praga und mit dem Wiener Mozart Orchester auf.

Er spielt Solorecitals zusammen mit seiner Schwester, der Pianistin Věra Meislová, weiters ist er Mitglied des Arioso Quartett Wien, Vienna Classical Players, Barockensemble der Wiener Symphoniker und Gründungsmitglied des Bajan Trio Meisl. Seine Aufnahmen als Solist und Kammermusiker wurden vom Tschechischen Rundfunk und Fernsehen und vom ORF gesendet.

Nach dem Engagement im Prager Kammerorchester war Libor Meisl 2001- 2002 1.Konzertmeister des Symphonieorchesters des Tschechischen Rundfunks in Prag, seit 2003 war er Mitglied im Tonkünstlerorchester Niederösterreich, ab 2007 als 1.Stimmführer der Primgeigen. Seit 2007 ist er als Stimmführer der Sekundgeigen Mitglied der Wiener Symphoniker.

 

Roman Bernhart 
Viola 

In Euratsfeld (Niederösterreich) geboren, besuchte Roman Bernhart das Linzer Musikgymnasium. Er studierte Instrumentalpädagogik sowie Violine und Viola bei Franz Wall an der Linzer Brucknerkonservatorium Privatuniversität, ehe er nach Wien zu Siegfried Führlinger an die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien wechselte.

In Oberösterreich schloss er sich dem „Ensemble actuell“ unter Franz Welser Möst an und unterrichtete an der Musikschule Wels. 1992 war er Mitgründer des Eos-Quartetts, mit dem er seitdem in Österreich und im Ausland erfolgreich konzertiert. 1993 wurde er als Mitglied der Bratschen-Gruppe bei den Wiener Symphonikern engagiert, seit 1994 ist er stellvertretender Solobratscher.

Zsófia Günther-Mészáros 
Violoncello 

Zsófia Günther-Mészáros wurde im ungarischen Szeged geboren. Ihren ersten Cellounterricht erhielt sie im Alter von 7 Jahren bei Gábor Gárdián an der Musikschule in Szeged.

2005 wechselte sie an das renommierte Zoltán Kodály Musikgymnasium in Kecskemét (Ungarn) und wurde bis zu ihrer Matura 2009 von Márta Agócs im Hauptfach Violoncello unterrichtet. In dieser Zeit war sie mehrfache Preisträgerin bei Musikwettbewerben: 2005 gewann sie den 2. Preis beim Internationalen Marcosig Wettbewerb in Gorizia, 2006 den 1. Preis beim Antonio Janigro Cello Competition Porec, 2006 und 2008 jeweils den 1. Preis beim János Starker Wettbewerb in Ungarn, sowie 2010 den 2. Preis beim internationalen Cellowettbewerb in Liezen.

2009 begann sie ihr Violoncello-Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Robert Nagy. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie außerdem von Miklós Perényi, Csaba Onczay, Lászlo Mezö und Heinrich Schiff. 2012 war sie Stipendiatin der Angelika Prokopp Akademie der Wiener Philharmoniker in Salzburg und des Internationalen Musikforums Trenta.

2013 gründete sie mit Haruka Yano (Klavier) und Ting-Wei Chen (Flöte) das Trio Prisma. 2014 gaben sie ihr Debütkonzert im Wiener Musikverein. 2015 gewannen sie das Auswahlvorspiel der ECMA, die ihnen Meisterkurse und Konzerte in ganz Europa ermöglicht. Seit 2010 spielt Zsófia Mészáros regelmäßig als Substitutin bei den Wiener Philharmonikern. Zudem wurden ihr Zeitverträge beim Tonkünstler Orchester Niederösterreich (2012), den Wiener Symphonikern (2013) und der Wiener Staatsoper (2013-2015) offeriert, 2014 spielte sie bei den Salzburger Festspielen.

Seit Januar 2016 ist sie Cellistin der Wiener Symphoniker.

 

Programm

Franz Schubert

Fantasie f-moll für Klavier zu vier Händen op. 103 D 940

Fantasie f-moll für Klavier zu vier Händen op. 103 D 940
1828
18min

-- PAUSE --

***
20min
Komponist:

Dieses Konzert ist Teil der Aboserien

Aufführungsort

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20, 1037 Wien

Kartenverkauf

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Wiener Konzerthaus, Schubert-Saal
Quintetto Sinfonico / Farkas, Danzi, Ibert, Ravel, Ligeti
Compact Disc
Schubert: Symphonien Nr. 7 und 8