Montag19.30 Uhr
Musikverein Wien, Brahms-Saal
Acht Cellisten der Wiener Symphoniker / Bach, Bartók, Krenek, Tschaikowski
Kammermusik Fest II

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Interpreten

Acht Cellisten der Wiener Symphoniker
Cello-Ensemble 
Christoph Stradner 
Violoncello 

Christoph Stradner wurde 1970 in Wien geboren und erhielt im Alter von sechs Jahren ersten Instrumentalunterricht bei Frieda Litschauer. Anschließend studierte er bei Wolfgang Herzer an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien mit ausgezeichnetem Abschluss. Ein Stipendium der Alban Berg Stiftung in Wien ermöglichte ihm einen Studienaufenthalt in London bei William Pleeth.

Stradner, der zuvor Solo-Cellist des Tonkünstler Orchesters Niederösterreich sowie zeitweise Solo-Cellist der Camerata Salzburg war, ist seit 2004 1. Solocellist der Wiener Symphoniker. Darüber hinaus unterrichtet er an der Konservatorium Wien Privatuniversität.

Solistisch konzertierte Stradner unter anderem mit dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Wiener Kammerorchester sowie dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich. Auftritte bei Festivals wie dem Carinthischen Sommer, den Bregenzer Festspielen oder dem Wiener Musiksommer sowie eine rege Kammermusiktätigkeit vervollständigen sein Profil. 

Stradner ist 1. Preisträger des Österreichischen Wettbewerbes „Jugend Musiziert“ 1991 und 1. Preisträger des in Murcia/Spanien stattfindenden „Concurso Internacional de Violonchelo“ 1993.

Stradner spielt ein Violoncello von Antonio Stradivari aus dem Jahre 1680.

Homepage Christoph Stradner

 

Erik Umenhoffer 
Violoncello 

Erik Umenhoffer wurde in Baja, Ungarn in 1989 geboren und erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von 8 Jahren. Er hat seine musikalische Ausbildung in der Musikschule von der Heimatstadt begonnen. Nach 6 Jahren hat er sein Studium in der Zoltán Kodály Musikgymnasium in Kecskemét fortgesetzt.

Er hat seit seiner Jugend regelmäßig an Cellowettbewerben teilgenommen. Er ist Preisträger bei mehrere Wettbewerben sowohl in Ungarn als auch in Ausland wie beim Antal Friss Landeswettbewerb in Szolnok (1. Preis), in 2000 Antonio Janigro International Cello Competition in Porec (3. Preis) , 2003 David Popper International Cello Competition (2. Platz) und dreimal den ersten Preis beim Jänos Starker Landeswettberwerb in Kecskemet (2004, 2006, 2008).

In 2008 wurde er auf die Musik Universität in Budapest aufgenommen. Er studiert seit 2010 bei Prof. Robert Nagy in Wien. Er hat Meisterkurse bei zahlreichen Professoren absolviert zum Beispiel bei: Clemens Hagen, Rudolf Leopold, Josef Podhoransky, Guido Schiefen, Csaba Onczay, Miklós Perényi, Robert Nagy.

Er war im Jahr 2009 Teilnehmer des Orchesterinstitutes in Attergau, (Attersee Klassik) und war ab 2010 Cellist in der Ossiacher Orchesterakademie. Er spielt regelmäßig mit der Wiener Concert Verein und er ist Mitglied der 8 Celli der Wiener Symphoniker. Mehrmals hat er als Substitut bei der Wiener Philharmonikern gespielt.

Ab Mai 2012 ist er 2. Solocellist der Wiener Symphoniker.

 

Michael Günther 
Violoncello 

Michael Günther wurde 1975 in Würzburg geboren. Mit sechs Jahren erhielt er den ersten Violoncello-Unterricht. Ab 1991 war er Jungstudent an der Staatlichen Hochschule für Musik Würzburg bei Prof. Ksenija Jankovic und Janos Török. 1995 spielte er als Solocellist im deutschen Bundesjugendorchester.
Nach dem Abitur begann er 1995 das Violoncello-Studium bei Prof. Rudolf Gleißner an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

1998 gründetet er mit Kommilitonen das Kammerorchester „Ensemble Urlicht“ und das Ariosa Quartett Stuttgart. 1999 bis 2003 war Michael Günther Stipendiat der renommierten Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Wichtige künstlerische Impulse erhielt er auf Meisterkursen von Prof. David Geringas und Prof. Frans Helmersson.
Im Jahr 2000 setzte er sein Studium bei Prof. Valentin Erben (Alban Berg Quartett) an der Musikuniversität Wien fort.
Ein Stipendium der Landessammlung Streichinstrumente Baden Württemberg ermöglichte ihm, bis 2006 ein Violoncello von J. B. Vuillaume (1830) zu spielen.

Nach erfolgreicher Diplomprüfung wurde er 2002 aufgenommen in die Solistenklasse von Prof. Rudolf Gleißner an der Stuttgarter Musikhochschule, die er 2005 „mit Auszeichnung“ absolvierte.
Seit 2004 ist Michael Günther Cellist der Wiener Symphoniker.

2006 wurde ihm ein Zeitvertrag als Solocellist der Wiener Symphoniker offeriert.

 

Alexandra Ströcker 
Violoncello 

Alexandra Ströcker wurde 1972 in Bayern (Deutschland) geboren und studierte Violoncello bei Helmar Stiehler in München sowie als Stipendiatin der Herbert von Karajan-Stiftung der Berliner Philharmoniker bei Georg Faust und Ludwig Quandt.

Nach einem Engagement bei den Bamberger Symphonikern kam sie 2003 nach Wien und ist nun – nach einem Zeitvertrag als Solocellistin im Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester – Mitglied der Wiener Symphoniker.

Als Kammermusikerin musizierte sie mit Partnern wie Rainer Kussmaul, Hansjörg Schellenberger, Rainer Honeck und Itamar Golan zusammen. Zudem ist Alexandra Ströcker Mitglied des Wiener Kammerduos, der 8 Cellisten der Wiener Symphoniker und des Doremis Ensembles.

 

Romed Wieser 
Violoncello 

Romed Wieser wurde in Lienz/Osttirol geboren. Mit zehn Jahren erhielt er seinen ersten Cellounterricht bei Reinhold Salcher in Lienz. Von 1985 bis 1991 war er Schüler von Max Engel in Innsbruck, anschließend studierte er bei Valentin Erben und Wolfgang Aichinger in Wien.

Im Rahmen von Meisterkursen für Violoncello und Kammermusik hatte er u. a. bei Rudolf Leopold und Christophe Coin sowie György Kurtág und Mitgliedern des Amadeus Quartetts und des Borodin Quartetts Unterricht. 1991 war er Mitglied im Gustav Mahler Jugendorchester und 1992 bis 1995 im Wiener Jeunesse Orchester.

Seit 1997 ist er Mitglied der Wiener Symphoniker und außerdem seit 2003 Solocellist der Vienna Classical Players.

Neben seiner Orchestertätigkeit widmet er sich besonders gerne der Kammermusik, auch in außergewöhnlichen Besetzungen (u. a. als Mitglied des „Ensemble Cellino“ und des Ensembles „Acht Cellisten der Wiener Symphoniker“).

 

György Bognár 
Violoncello 

György Bognár wurde 1970 in Szombathely / Ungarn / geboren.

Er lernte Violoncello in seiner Heimatstadt bei Cecília Békefi, Ivánné Tibold und Antal Pálkövi.

Nach der Matura setzte er sein Studium an der Universitätfür Musik und darstellende Kunst in Wien bei Valentin Erben und Wolfgang Aichinger fort, wo er sein Diplom mit Auszeichnung erhielt.

Seit 2000 ist er bei den Wiener Symphonikern engagiert. Außerdem ist er Mitglied der Vienna Classical Players und der Acht Cellisten der Wiener Symphoniker.

 

Maria Grün 
Violoncello 

Die 1982 geborene Cellistin Maria Grün erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von sechs Jahren und wurde mit 7 Jahren in die Begabtenklasse der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz bei Prof. Hildgund Posch aufgenommen. Weitere Studien folgten bei Rudolf Leopold, Valentin Erben und Reinhard Latzko. Studienabschluss im November 2010 bei Prof. Reinhard Latzko mit Auszeichnung.

Die Stipendiatin des Herbert von Karajan Centrums, der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“ und der Stiftung Doktor Robert und Lina Thyll-Dürr ist Gewinnerin zahlreicher nationaler wie internationaler Wettbewerbe und Förderpreise (u.a. den Anton Bruckner Förderpreis der Wiener Symphoniker) und war auch Solocellistin im Gustav Mahler Jugendorchester. 1998 gewann sie den internationalen Cellowettbewerb in Liezen.
Als Konzertsolistin trat Maria Grün u.a. mit dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, der Wiener Kammerphilharmonie, dem European Union Chamber Orchester, der Aeolus Bläserphilharmonie und dem Webern Symphonie Orchester auf.

Nach Zeitverträgen bei den Wiener Symphonikern und im Orchester der Wiener Staatsoper war Maria Grün von 2008 bis 2014 als Stimmführerin im Radiosymphonieorchester Wien engagiert. In der Saison 2011/12 spielt sie auch als Solocello - Vertretung im RSO Wien. Seit Anfang Oktober 2014 ist Maria Grün Mitglied der Cellogruppe der Wiener Symphoniker.

Neben regelmäßiger Mitwirkung bei den Wiener Philharmonikern und im Ensemble „die Reihe“ ist sie auch gefragte Kammermusikpartnerin. Maria Grün ist Mitglied des 2004 gegründeten Trio Marc Chagall (mit Matthias Schorn, Klarinette und Klaus Wagner, KLavier), mit dem sie 2005 eine CD bei Preiser Records aufgenommen hat sowie Gründungsmitglied des Theophil Ensemble Wien, im Hans Rott Quartett, im Lissy Quartett und im „projekt wir/us“. Ende 2011 sind zwei CDs des Theophil Ensemble Wien in Zusammenarbeit mit dem ORF und Classic Consort erschienen. Konzerttätigkeit in Amerika, China und ganz Europa.

Von 2008 bis 2011 war Maria Grün künstlerische Leiterin eines Kammermusikzyklus im Liechtenstein Museum in Wien. Seit Herbst 2007 unterrichtet sie die Violoncello Begabtenklasse der Johann Sebastian Bach Musikschule und seit Oktober 2012 an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien als Assistentin.

 

Peter Siakala 
Violoncello 

Peter Siakala studierte Konzertfach Violoncello an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Wolfgang Herzer. 1984 absolvierte er das Diplomstudium mit Auszeichnung. Siakala erhielt den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst und Kultur und ist seit 1981 Cellist bei den Wiener Symphonikern. 1990 wurde er Solocellist des Wiener Concert-Vereins.

Siakala machte zahlreiche Rundfunk- und Platten- bzw. CD-Aufnahmen und ist auch als Solist und Kammermusiker international tätig, u.a. mit den Acht Cellisten der Wiener Symphoniker, dem Trio Accentus und dem Wiener Bell'Arte Ensemble. Darüber hinaus war er 1992 Dozent in Belluno/Italien und kann auf eine zehnjährige Tätigkeit als Dozent bei den Internationalen Meisterkursen in Bregenz bzw. Hard/Bodensee zurückblicken.

 

Peter Siakala 
Sprecher 

Peter Siakala studierte Konzertfach Violoncello an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Wolfgang Herzer. 1984 absolvierte er das Diplomstudium mit Auszeichnung. Siakala erhielt den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst und Kultur und ist seit 1981 Cellist bei den Wiener Symphonikern. 1990 wurde er Solocellist des Wiener Concert-Vereins.

Siakala machte zahlreiche Rundfunk- und Platten- bzw. CD-Aufnahmen und ist auch als Solist und Kammermusiker international tätig, u.a. mit den Acht Cellisten der Wiener Symphoniker, dem Trio Accentus und dem Wiener Bell'Arte Ensemble. Darüber hinaus war er 1992 Dozent in Belluno/Italien und kann auf eine zehnjährige Tätigkeit als Dozent bei den Internationalen Meisterkursen in Bregenz bzw. Hard/Bodensee zurückblicken.

 

Programm

Béla Bartók

"Mikrokosmisches" für sieben Celli und Sprecher - Musikstücke aus Béla Bartóks "Mikrokosmos" für sieben Celli und Lautgedichte von E. Jandl, G. Rühm und anderen (Bearbeitung: Romed Wieser)

"Mikrokosmisches" für sieben Celli und Sprecher - Musikstücke aus Béla Bartóks "Mikrokosmos" für sieben Celli und Lautgedichte von E. Jandl, G. Rühm und anderen (Bearbeitung: Romed Wieser)
Joseph Haydn

"L'isola disabitata" ("Die wüste Insel"), Ouvertüre Hob. Ia:13 (Bearbeitung: Romed Wieser)

"L'isola disabitata" ("Die wüste Insel"), Ouvertüre Hob. Ia:13 (Bearbeitung: Romed Wieser)
8min

-- PAUSE --

***
20min
Komponist:
Pjotr Iljitsch Tschaikowski

"Schwanensee", Suite aus dem gleichnamigen Ballett op. 20a (Bearbeitung: Christoph Stradner)

"Schwanensee", Suite aus dem gleichnamigen Ballett op. 20a (Bearbeitung: Christoph Stradner)
1876

Dieses Konzert ist Teil der Aboserien

Aufführungsort

Musikverein Wien
Musikvereinsplatz 1, 1010 Wien

Kartenverkauf

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