Beethoven: Symphonien Nr. 1 und 3

Philippe Jordan

Interpreten

Philippe Jordan, Dirigent
Wiener Symphoniker

Werke

Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21

Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"

Tracks

CD 1
72:00
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21
1.
1. Satz: Adagio molto – Allegro con brio
8:45
2.
2. Satz: Andante cantabile con moto
6:57
3.
3. Satz: Menuetto. Allegro molto e vivace
4:05
4.
4. Satz: Finale. Adagio – Allegro molto e vivace
5:27
Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"
5.
1. Satz: Allegro con brio
16:39
6.
2. Satz: Marcia funebre. Adagio assai
12:58
7.
3. Satz: Scherzo. Allegro vivace
5:46
8.
4. Satz: Finale. Allegro molto – Poco Andante – Presto
11:23
Gesamtspielzeit72:00
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Info
Mit der Uraufführung von Werken von Bruckner, Ravel und Schönberg schrieben die Wiener Symphoniker Musikgeschichte. Unter Leitung so illustrer Dirigentenpersönlichkeiten wie Wilhelm Furtwängler, Herbert von Karajan, Carlo Maria Giulini oder Georges Prêtre erwarben sie sich weltweite Berühmtheit für ihren einzigartigen Wiener Klangstil. Angesichts dieser über 100-jährigen Geschichte ist es umso erstaunlicher, dass das Orchester bisher noch nie die neun Symphonien Beethovens, oft als der Gipfel des symphonischen Repertoires beschrieben, auf Tonträger eingespielt hat. Diese Lücke in der Diskographie wird nun endlich geschlossen: Ab Herbst 2017 erscheinen auf fünf CDs verteilt in halbjährlichen Abständen alle neun Symphonien des großen Wahl-Wieners. Zum 250. Jubiläum der Geburt Beethovens im Jahr 2020 liegt dann der gesamte Zyklus vor. Aufgenommen wurden sie unter Leitung von Chefdirigent Philippe Jordan live im Goldenen Musikvereinssaals bei einem umjubelten Zyklus im Frühjahr und Sommer 2017. Gelobt wurde dabei von der internationalen Kritik besonders Jordans Ansatz, die Wiener Klang-Kultur mit einer zeitgemäßen, schlankeren Interpretation, originalen Tempi und Erkenntnissen aus der historischen Aufführungspraxis zu paaren. Im Vordergrund standen für Jordan dabei inhaltliche Aspekte: Beethoven soll nicht als Monument gehuldigt, sondern „natürlicher, direkter und menschlicher“ gezeigt werden, wie der Dirigent formuliert. Ein Schlüsselwerk für diesen Ansatz ist für Jordan dabei die 3. Symphonie Es-Dur op. 55 „Eroica“, die folgerichtig schon auf der ersten CD gemeinsam mit der 1. Symphonie C-Dur op. 21 enthalten ist. Laut Jordan zeigt die Koombination deutlich den innovativen, revolutionären formellen und inhaltlichen Gestaltungswillen des Komponisten auf. In ihrem Bezug auf den Prometheus-Mythos steht zudem gerade die „Eroica“ für Jordans Verständnis von Beethoven als einem zutiefst modernen und menschlichen Komponisten: „In seiner Behandlung von Prometheus geht es Beethoven nicht um das Heroische, sondern letztlich um das Scheitern des Menschen.“

Video

Beethoven_Symphonies 1_3 Teaser
The Wiener Symphoniker's first Beethoven cycle on CD

The Road to Beethoven

Booklet

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