Primavera da Vienna wird zur Tradition
Primavera da Vienna wird zur Tradition
(v.l.) Jan Nast, Intendant der Wiener Symphoniker, Francesco Granbassi, Präsident des Politeama Rossetti, Serena Tonel, Vizebürgermeisterin der Stadt Triest, Veronica Kaup-Hasler, Kulturstadträtin der Stadt Wien, Petr Popelka, Chefdirigent der Wiener Symphoniker
Triest • 28. März 2026
Am Freitag, 27. März startete im Politeama Rossetti die zweite Ausgabe des Frühlingsfestivals Primavera da Vienna der Wiener Symphoniker. Nach dem erfolgreichen Auftakt im Vorjahr kehrt das Orchester der Stadt Wien erneut an die Adria zurück und setzt damit ein starkes Zeichen für den kulturellen Austausch in der Alpen-Donau-Adria-Region. Parallel zum Start des diesjährigen Festivals geben die Wiener Symphoniker bereits einen Ausblick auf die dritte Ausgabe im März 2027 – Karten dafür sind ab sofort erhältlich.
Seit ihrer Gründung stehen die Wiener Symphoniker für höchste musikalische Qualität und internationale Strahlkraft. Mit Primavera da Vienna haben sie 2025 ein neues Kapitel aufgeschlagen: Der musikalische Frühlingsbeginn wurde nach Triest verlegt – in eine Stadt, die seit jeher als Schnittstelle unterschiedlicher Kulturen gilt. Die enge historische Verbindung zwischen Wien und Triest, nicht zuletzt durch die lange Tradition des Orchesters im Politeama Rossetti, wird damit zeitgemäß weitergeführt.
„Mit Primavera da Vienna ist es uns gelungen, ein Festival zu etablieren, das weit über die Region hinausstrahlt. Während wir heute die zweite Ausgabe eröffnen, richten wir gleichzeitig den Blick nach vorne: Das Programm 2027 steht für künstlerische Vielfalt, große Emotionen und die verbindende Kraft der Musik“, so Intendant Jan Nast.
Chefdirigent Petr Popelka, der 2027 alle Konzerte leitet, sieht im Festival eine besondere künstlerische Chance: „Triest ist ein Ort der Begegnung – genau das macht Primavera da Vienna so einzigartig. Während wir heute die zweite Ausgabe eröffnen, freue ich mich besonders auf das kommende Jahr: Das Programm 2027 vereint große sinfonische Werke, Opernrepertoire und festliche Klangwelten zu einem intensiven musikalischen Erlebnis.“
Ausblick: Das Programm 2027
Die dritte Ausgabe von Primavera da Vienna findet von 19. bis 21. März 2027 im Politeama Rossetti statt und präsentiert erneut drei vielfältige Konzertabende mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Petr Popelka:
Der Eröffnungsabend am Freitag, 19. März 2027, verbindet große Orchesterwerke mit vokaler Ausdruckskraft: Auf dem Programm stehen Giuseppe Verdis Ouvertüre zu „La Forza del Destino“, Richard Strauss’ Brentano-Lieder mit Sopranistin Alina Wunderlin, Tschaikowskis „Francesca da Rimini“ sowie Strawinskis „Feuervogel“-Suite.
Am Samstag, 20. März 2027, folgt ein festliches Galakonzert mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Josef Strauss. Gemeinsam mit Alina Wunderlin und Bariton Luca Pisaroni erklingen unter anderem berühmte Opernouvertüren, Arien aus „Die Zauberflöte“, „Don Giovanni“ und „Le nozze di Figaro“ sowie Walzer und Polkas.
Den Abschluss bildet am Sonntag, 21. März 2027, ein sinfonischer Höhepunkt: Pianistin Lise de la Salle interpretiert Beethovens 5. Klavierkonzert, gefolgt von der „Eroica“-Symphonie.
Mit dem Start der zweiten Ausgabe und dem gleichzeitigen Ausblick auf 2027 unterstreichen die Wiener Symphoniker die langfristige Perspektive von Primavera da Vienna: ein Festival, das Tradition und Gegenwart verbindet und den musikalischen Frühling Europas in Triest erlebbar macht.