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Jordan, Bronfman / Tschaikowski
Wiener Konzerthaus, Großer Saal

 

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Jordan, Bronfman / Tschaikowski
Wiener Konzerthaus, Großer Saal

 

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Jordan, Bronfman / Tschaikowski
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Philippe Jordan

Chefdirigent der Wiener Symphoniker

Der Musikdirektor der Pariser Oper und Chefdirigent der Wiener Symphoniker zählt zu den führenden und etabliertesten Dirigenten unserer Zeit. Neben seiner Tätigkeit an den führenden Opernhäuser, Festivals und Konzertpodien der Welt tritt Philippe Jordan auch regelmäßig auch kammermusikalisch als Pianist und Liedbegleiter auf.

Philippe Jordan (c) Johannes IfkovitsSeine musikalische Ausbildung begann Philippe Jordan im Alter von 6 Jahren am Klavier. Später wurde er Mitglied der Zürcher Sängerknaben und begann auch ein Studium der Violine. Ab 1990 besuchte er das Zürcher Konservatorium, wo er Musiktheorie und Komposition studierte sowie seine Klavierstudien fortsetzte.

Seine Karriere als Kapellmeister begann der damals 20jährige mit der Spielzeit 1994-95 am Stadttheater Ulm. Von 1998 bis 2001 war Philippe Jordan Assistent und Kapellmeister  von Daniel Barenboim an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Von 2001 bis 2004 war er dann Chefdirigent des Grazer Opernhauses und des Grazer Philharmonischen Orchesters. Von 2006 bis 2010 kehrte Philippe Jordan als Erster Gastdirigent an die  Berliner Staatsoper Unter den Linden zurück. Parallel zu dieser kontinuierlichen Entwicklung debütierte er aber auch bei  fast allen der wichtigsten internationalen Opernhäuser und Festivals der Welt, wie z.B. der Houston Grand Opera, den Festivals von Aix-en-Provence und Glyndebourne, der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House Covent Garden, dem Teatro all Scala, der Bayerischen Staatsoper München, dem Opernhaus Zürich, den Salzburger Festspielen, der Wiener Staatsoper, dem Festspielhaus Baden-Baden und schließlich bei den Bayreuther Festspielen.

Als Konzertdirigent arbeitete Philippe Jordan u. a. mit den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, der Staatskapelle Berlin, dem RSO Wien, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchestra Dell'Accademia di Santa Cecilia in Rom, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Chamber Orchestra of Europe, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Gustav Mahler Jugend Orchester, dem NDR Symphonieorchester Hamburg, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin,  dem Salzburger Mozarteum Orchester, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra und den Münchner Philharmonikern. In Nordamerika leitete er u. a. die Symphonieorchester von Seattle, St. Louis, Dallas, Detroit, Chicago, Cleveland, Philadelphia, Washington, Minnesota, Montreal, New York und San Francisco.

Künstlerische Höhepunkte der letzten Saison waren Neuproduktionen von Moses und Aron, die Meistersinger von Nürnberg und Der Rosenkavalier an der Pariser Oper, sowie ein kompletter Zyklus von Beethovens Klavierkonzerten mit den Wiener Symphonikern (Solist: Pierre-Laurent Aimard) in Verbindung mit großen Orchesterwerken von Béla Bartók.

In der Saison 2016-17 wird Philippe Jordan an der Pariser Oper Béatrice et Bénédict als Fortsetzung seines Berlioz Zyklus, Wagners Lohengrin, eine Wiederaufnahme von Hoffmanns Erzählungen, eine Neuproduktion von Samson et Dalila und von Mozarts Così fan tutte als Beginn einer Pariser Da Ponte-Trilogie, dirigieren. Mit dem Orchestre de l'Opéra national de Paris wird er u. a. Mahlers Symphonie Nr. 9 und Bachs h-moll Messe aufführen sowie mit Höhepunkten aus Wagners Ring die neue Konzertsaison des Wiener Musikvereins eröffnen.

Mit Verdis Messa da Reqiuem startet der Chefdirigent mit den Wiener Symphonikern in die neue Saison. Höhepunkt ist der Zyklus sämtlicher Beethoven-Symphonien, der im Musikverein Wien und auch in China präsentiert wird. Mit Bachs Johannespassion im Wiener Konzerthaus wird er sein 2015 begonnenes Projekt fortsetzen, mit dem Orchester alle großen Oratorien und Vokalwerke Bachs aufzuführen. Gemeinsam mit dem französischen Pianisten und Artist in Residence 2016-17 der Wiener Symphoniker Jean-Yves Thibaudet bestreitet er das traditionelle TV-Osterkonzert der Wiener Symphoniker „Frühling in Wien“.

Von Philippe Jordan liegen die folgenden Einspielungen vor: Carmen (Glyndebourne Festival), Werther (Wiener Staatsoper), Doktor Faust (Opernhaus Zürich) und Salomé (Royal Opera Covent Garden), Tannhäuser (Baden-Baden) und Le Nozze di Figaro (Opéra de Paris). Seine Aufnahme von Pelléas et Mélisande an der Opéra de Paris gewann den CHOC de l’année Preis für Klassische Musik DVDs. Für das Label Naïve nahm er die kompletten Klavierkonzerte Beethovens mit François-Frédéric Guy als Solisten und dem Orchestre Philharmonique de Radio France sowie Strauss’ Alpensinfonie mit dem Opéra National de Paris Orchestra, die den CHOC de l’année Classica erhielt. Auch seine Veröffentlichung von Sacre du Printemps wurde mit dem CHOC du Monde de la Musique geehrt.

Auf dem Label Erato veröffentlichte Philippe Jordan mit dem Orchester der Pariser Oper kürzlich eine Aufnahme von Verdis Requiem und eine weitere mit symphonischen Auszügen aus Wagners Ring. Im Mai 2015 erschien seine Aufnahme mit dem Orchester der Pariser Oper von Ravels Daphnis et Chloé und La Valse.

Mit den Wiener Symphonikern liegen bislang zwei Aufnahmen  vor: Tschaikowskis 6. Symphonie „Pathétique“ im September 2014, gefolgt von einer Aufnahme mit Schuberts 7. und 8. Symphonie im August 2015.